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WIE KOMMT MAN EIGENTLICH AUF DIE IDEE, MIT SEINER KATZE EINE RASSEKATZEN- AUSSTELLUNG ZU BESUCHEN?

 

Eigentlich hatten wir ja nach dem plötzlichen Tod unserer Madita nur nach einem netten, fröhlichen, gesunden Norweger-Kater-Kitten gesucht, welches ebenso wie unser mittlerweile neun Jahre alter Norweger-Kater Josua ein geruhsames Leben als Familienmitglied und Sofa-Tiger führen sollte.

Während dieser Suche stießen wir unversehens auf die dringende Notfall-Vermittlung von Björn, dessen Ausdruck auf dem Foto uns auf Anhieb mitten ins Herz traf.

Dass wir am Ende, nach längeren gewissenhaften Überlegungen seitens seiner bisherigen Besitzer dann den Zuschlag bekamen, war gewissermaßen doppeltes Glück, denn mit ihm bekamen wir nicht nur den absolut sonnigsten (sowohl vom Aussehen als auch vom Charakter) mittelgroß bis kleinen Kater, sondern bekam vor allem Josua so schnell als möglich einen treuen und liebevollen Spielkameraden. Denn mittlerweile hatten wir angesichts seiner Trauer - er verweigerte vor lauter Einsamkeit das Futter, bis er förmlich nur noch Haut und Knochen war - schon größte Befürchtungen gehegt, ob Josua überhaupt die relativ lange Zeit, bis eines der noch so kleinen Kitten aus verantwortungsvollen Züchterhänden abgabereif gewesen wären, überstanden hätte.

So waren wir also völlig unverhofft in den Besitz eines hoffnungsvollen Zuchttieres und potenten Deckkaters gelangt, und da seine Züchter es befürworteten, dass er weiterhin zur Zucht zur Verfügung stehen sollte und da wir außerdem schon über ausreichende Erfahrung in der Haltung eines potenten Katers verfügten (Josua wurde erst im Alter von sechs Jahren kastriert), war schnell klar, dass wir uns auf dieses Abenteuer einlassen wollten.

Zunächst stand die Suche nach einem Rassekatzenverein an. Der Verband, in dem die Züchter von Björn organisiert sind, die uns in so vieler Hinsicht hilfreich zur Seite standen und mit denen sich eine wunderbare Freundschaft und Verbundenheit entwickelt hat, kam leider aufgrund der Entfernung nicht in Frage.

Nach einigen Recherchen und Telefonaten, bei denen mir übrigens erst bewusst wurde, wie sehr die sogenannten neuen Farben amber, amber-tabby und light amber die Kreise der Züchter von Norwegischen Waldkatzen spalten, entschieden wir uns nach einem wahnsinnig netten, ausführlichen und höchst informativen Telefonat für den Katzenclub Südwest e.V.

Es passte zeitlich wunderbar, dass bereits in der Woche nach unserer Kontaktaufnahme der monatliche Stammtisch in Stuttgart-Degerloch stattfand und so lernten wir dort nicht nur eine eine freundliche Schar von Katzenzüchtern und -liebhabern kennen, mit denen sich sofort angeregte Fachgespräche und der Austausch von Anekdoten entspannen, sondern konnten auch sowohl unseren Mitgliedsantrag als auch Björns Stammbaum zwecks Eintragung ins Stammbuch der DEKZV und natürlich die Anmeldung für die von “unserem” Katzenclub ausgetragene Ausstellung in Möglingen abgeben.

Als völlig unbedarfte Anfänger wurden wir sofort von dem freundlichen Mitgliedern und Funktionsträgern des Vereins “an der Hand genommen”. Unsere unvermeidlichen Anfängerfehler wurden uns nicht nur großzügig nachgesehen, sondern es wurde auch viel Zeit und Mühe darauf verwendet, uns zu beraten und anzuleiten.

Vielen Dank an dieser Stelle jedem einzelnen, der uns in solch freundlicher Art geholfen hat!

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