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Allgemeine Informationen

Eines ist keines

Das Gerücht hält sich so hartnäckig, wie es falsch ist: „Katzen sind Einzelgänger.“

NEIN!

Sind sie NICHT!

Katzen sind überaus soziale Tiere.

Jegliches Lebewesen einer anderen Spezies, sei es nun Mensch, Hund, Kaninchen, ein Aquarium voller Fische, Frettchen oder was auch immer, kann der Katze NIEMALS den Artgenossen ersetzen!

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Madita EKH * 1998 † 2007 mit ihrem geliebten Aquarium

Stellen Sie sich vor, wie es für Sie wäre, wenn Sie nicht nur ihr gesamtes Leben lang als Single leben würden, sondern darüber hinaus auch noch tagein, tagaus innerhalb Ihrer vier Wände ohne jeglichen menschlichen Sozialkontakt – sei es auf der Arbeit, beim Einkaufen, in der Freizeit… - verbringen müssten und einzig und allein die Gesellschaft ihrer Katzen, ihres Hundes und ihrer Kaninchen zu hätten?

Könnten Sie sich vorstellen, dass sie dann zufrieden wären (von glücklich ganz zu schweigen)??

Und genau auf dies läuft eine Einzelkatzenhaltung im Falle von Wohnungshaltung mit oder ohne gesichertem Freilauf auf Balkon und/oder Garten hinaus.

Ganz egal, wie viele Menschen um die Katze sind – sie können ihr nicht den Artgenossen ersetzen.

Ganz egal, ob es einen fröhlichen Hund, niedliche Kaninchen, bunte Aquarienfische oder trällernde Ziervögel gibt – eine Katze ohne Artgenossen ist zur Einsamkeit verdammt!

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Josua mit “seinem” Baby Austin
Wir bitten, den etwas “dämlichen” Gesichtsausdruck von Josua zu entschuldigen.

So kuckt man aus der “Wäsche“ mit einer Überdosis Glück intus...

Noch schlimmer, wenn Sie berufstätig sind.

Würden Sie ein Kleinkind während Ihrer beruflichen Tätigkeit alleine zu Hause lassen?

Nein?

Sie geben es in den Kindergarten, die Kinderkrippe, damit es dort Kontakt zu anderen Kindern hat?

Ein Katzenkind ist auch nicht viel anders als ein Menschenkind.

[Nun gut, Sie müssen ihm nicht die Windeln wechseln, es mit unhandlichen Kinderkarren treppauf, treppab schleppen oder gar mit ihm die erste Trotzphase mit zwei Jahren, die zweite Trotzphase mit vier Jahren und vor allem nicht die dritte - längste - Trotzphase, auch als Pubertät bekannt, durchleiden ;-) ]

Ein Menschen- wie ein Katzenkind braucht andere Kinder zum Spielen, zum Austoben, zum voneinander lernen.

Bitte, wenn Sie es irgendwie einrichten können, nehmen Sie IMMER zwei Wurfgeschwister bei sich auf.
Die beiden kennen sich schon länger, als sie auf der Welt sind. ;-)
Sie haben die gleichen Erbanlagen und dadurch ähnliche Charaktere.
Sie harmonieren in der Regel ganz natürlich miteinander.

Und bedenken Sie: Zwei Katzen kosten nur unwesentlich mehr als eine Katze.

In der Anschaffung wird der Züchter Ihnen immer entgegenkommen, wenn sie zwei seiner Kitten nehmen.
Weiß er doch, dass es seinen „Babys“ in Gesellschaft eines Brüderchens oder Schwesterchens immer am besten gehen wird.

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Ait und Austin - unsere Glücksbärchen im Doppelpack

Auch die laufenden Kosten sind für die zweite Katze viel geringer!

Für zwei Katzen können Sie günstigere Großpackungen an Futter kaufen. Sie brauchen nur ein drittes Klo zusätzlich zu den zweien für eine Katze. Sie brauchen keinen zweiten Kratzbaum. Sie haben glücklichere Katzen mit einem darum besseren Immunsystem und dadurch geringere Tierarztkosten. Und so weiter.

Doch vor allem:

Sie werden erheblich weniger Schäden in der Wohnung haben, weil eine einzelne Katze vor lauter Langeweile oft dazu neigt, „die Wände hochzugehen“, in den Gardinen zu schaukeln oder gar Protestverhalten an den Tag zu legen und Ihr wertvolles Mobiliar mit Urinflecken verunreinigen!!

Ist es erst einmal so weit gekommen, wird im besten Falle ein immenser Aufwand betrieben, angefangen bei Hilferufen in Katzenforen, der hektischen Suche nach einer Zweitkatze – die dann oft aber gar nicht freudig aufgenommen wird… - über Konsultationen bei „Tierflüsterern“, der massenhaften Verwendung von „Feliway“ und „beaphar Anti-Frust-Halsbändern“ bis hin zur ultima Ratio – der Abgabe der „Problemkatze“.

Bitte, lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen!

Bitte, nehmen Sie Kitten im Alter von unter einem halben Jahr AUSSCHLIESSLICH im „Zweierpack“ auf, es sei denn, es befindet sich bereits mindestens eine Katze im Alter von maximal zwei Jahren in Ihrem Haushalt!

Falls sie keine Wurfgeschwister bekommen können, weil nur noch ein Kitten aus dem Wurf übrig ist, fragen Sie Ihren Züchter, er wird Ihnen gewiss ebenso verantwortungsvolle Züchter empfehlen können, mit denen er zusammenarbeitet und in Kontakt steht und die ebenfalls gerade Kitten abzugeben haben, so dass einem „Adoptivgeschwisterchen“ für Ihr „Baby“ nichts im Wege steht!

Geteiltes Leid ist halbes Leid -
doppelt geteiltes Leid hingegen Freude pur!

Auch wenn Sie bereits eine ältere Katze im Haus haben, die eventuell durch einen Todesfall „verwitwet“ ist; auch zu Tieren „in den allerbesten Jahren“ kann man immer Kitten vergesellschaften – wenn man die „Babys“ im Doppelpack aufnimmt, so dass jedes Kitten einen agilen, verspielten, zum Toben aufgelegten Gegenpart hat, der quasi rund um die Uhr zum Herumalbern zur Verfügung steht.

Eine ältere Katze wird von einem einzelnen Kitten mit seiner unendlichen Energie und dem hartnäckig durchgesetzten Spieltrieb in der Regel überfordert sein.

Um die Analogie vom Kleinkind weiter vorne erneut zu bemühen – Sie würden Ihr Kleinkind ja auch nicht 24/7 Ihren Eltern „auf’s Auge drücken“. An Enkelkindern soll die Großelterngeneration sich erfreuen, wenn sie kommen – und freuen, wenn sie wieder gehen. ;-)

Sie werden überrascht sein, in welchen Jungbrunnen ihr „alter Haudegen“ gefallen zu sein scheint, wenn er oder sie dem lustigen Treiben von zwei aufgeweckten Kitten erst einmal eine Weile zugeschaut hat.

Unser Josua, ein durchaus gesetzter Herr in den allerbesten Jahren mit seinen 10 Jahren, ist von Woche zu Woche, von Monat zu Monat aufgelebt, seit wir im August 2009 die beiden 13 Wochen alten Söhne von Björn bei uns aufgenommen haben.

So schön wie er nun spielt, hat er seit Jahren nicht mehr. Und er spielt auch so gerne MIT ihnen, ebenso gerne, wie er mit ihnen kuschelt und schmust und wie er es genießt, im Vorübergehen von ihnen einen „hey, Opa, hab dich lieb“-Bussi aufs Köpfchen geleckt zu bekommen.

Allzu oft kann sich solch eine Harmonie zwischen den Generationen nicht entwickeln, weil die doch etwas ruhebedürftige, bzw. an ihren immer gleichen Alltagstrott gewöhnte ältere Generation sich vom Aktionsdrang EINES Kitten komplett überfordert fühlt.

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Ait und Björn - auch der Pappa wird fleißig liebgehabt...

Die Püppchen und Plüschtierchen im Körbchen braucht Björn mittlerweile nicht mehr als Kuschelkumpel-Ersatz...

Ein weiterer Vorteil von mehr als zwei Katzen: So ungern man an diesen Aspekt denkt, aber Sie werden niemals mehr vor der Situation stehen, dass ein „verwitwetes“ Tier vor Kummer leidet, das Futter verweigert, ruhelos die Wohnung, das Haus auf der Suche nach dem geliebten Partner durchkämmt und Sie vor der Zwickmühle stehen, am besten über Nacht einen neuen Kameraden herbeizuzaubern – obwohl man doch mit der Suche nach seinem Mitbewohner auf lange Jahre doch mit Bedacht, Umsicht und viel Zeit vorgehen sollte…

Wir haben es erlebt nach Snörris plötzlichem Tod, wie sehr Björn und Josua doch einander trösten konnten.
Josua hatte Snörri so sehr ins Herz geschlossen, viel mehr liebevollen Kontakt in der kurzen Zeit mit ihm gehabt, als in den sieben langen Jahren mit Madita zusammengenommen.
Und doch hat er dank Björns Anwesenheit den Verlust des kleinen Kameraden viel besser verkraftet, als Maditas Tod.

Doppelt genäht hält besser!

Wir nehmen diese wundervollen Tiere bei uns auf und damit übernehmen wir die Verantwortung für ihr Wohlbefinden.

Hätten wir es damals besser gewusst, wären wir beraten worden, hätte es das Internet mit seinem Erfahrungsaustausch schon gegeben, wir hätten damals vor zehn Jahren auch das “Baby” Josua nicht alleine mit der schwer traumatisierten und von chronischen Schmerzen geplagten Madita vergesellschaftet.

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Ein typisches Bild: Madita kuschelt lieber mit Menschen als mit Josua - der als “fünftes Rad am Wagen” traurig dreinschaut

Sie war von seinem lebhaften und fröhlichen Charakter, seiner hemmungslosen wilden Spielfreude und von seinem überwältigend liebevollen Wesen einfach nur komplett überfordert und lehnte ihn die ganzen Jahre rundweg ab, bis zu ihren letzten Lebensmonaten, als sie, erblindet vom Glaukom dann seine Anwesenheit endlich als wohltuend empfand.

Wir bereuen es sehr was wir Josua - und auch Madita - über so lange Jahre damit angetan haben.

Im Rückblick, mit unserer heutigen Erfahrung, sind wir uns sicher, dass es für alle Beteiligten besser gewesen wäre, Josua zusammen mit einem etwa gleichaltrigen Katerchen - seine beiden Brüder waren ja bereits vermittelt - mit Madita zusammenzuführen.

Wir sind uns absolut sicher, dass Josua so schon viel früher das schöne Leben in einer Katzenfamilie hätte genießen können, das er nun mit Björn und Ait und Austin hat und zum Ausgleich hoffentlich noch viele lange und glückliche Jahre wird erleben dürfen.

Und wir sind uns sehr sicher, dass auch Madita - so paradox das zunächst klingen mag - von zwei ebenso abenteuerlustigen wie verschmusten Norwegern erheblich weniger genervt worden wäre und vielleicht schon früher hätte entdecken können, wie schön das gesellige Leben in einer Katzenfamilie ist.

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Maditas letzte Tage: Erblindet findet sie endlich Anschuß an Josua

„Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich Glück einfinden“, sagt Stanley Spencer.

Doch sich wirklich bei Ihnen niederlassen und das Feuerwerk des Glücks entzünden, wird nur eine Katze, die selbst glücklich ist.

Und dies zu gestalten, liegt in allein Ihrer Hand.

Darum vergessen Sie nicht:

Eines ist keines...

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