Über uns
Wir, das sind zunächst mal Thilo Gnielka und Sabine Hilderhof, dann unsere drei Kinder im Alter zwischen 18 und neun Jahren, selbstverständlich auch unsere vier Norwegischen Waldkater sowie eine nicht näher bestimmbare Anzahl von Igeln in unserem Garten.
Ganz stilgerecht leben wir in einem original schwedischen Holzhaus in einem schon etwas in die Jahre gekommenen Neubaugebiet am Rande der romantischen Fachwerkstadt Mosbach, nur einen gefühlten Steinwurf (oder ein rundes Dutzend S-Bahnstationen) von Heidelberg entfernt.
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Thilo Gnielka und Ait (Asbjoern) pa Elgsporet
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Sabine Hilderhof und Austin pa Elgsporet
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Seit Anfang 2009 ist unsere Cattery unter dem Namen KATTEPUKKEL bei der FiFé und bei der Deutschen Zwingerschutzzentrale eingetragen.Katzen halten wir seit 1998, als wir uns, frisch ins eigene Haus gezogen, dafür entschieden, unsere Kinder mit einem Haustier aufwachsen zu lassen.
Obwohl wir beide mit Hunden aufgewachsen waren, kam ein Hund für uns nicht in Frage, weil wir uns recht bald darüber im Klaren waren, dass wir angesichts der vielfältigen Aufgaben in Haus, Garten, nicht zu vergessen mit den Kindern, nicht in der Lage sein würden, den Ansprüchen an eine artgerechte Hundehaltung zu genügen.
Womit alles begann...
Der Gedanke, sich eine Katze anzuschaffen, war also schon recht weit gediehen, als Sabine eines Tages von einer Freundin darauf hingewiesen wurde, dass im nahe gelegenen Tierheim junge Kätzchen auf ein neues Zuhause warteten.
Sabine wollte “nur mal vorbeischauen” - doch als unsere damals sechsjährige Tochter in das Gehege hineinging und sich plötzlich aus dem Haufen verängstigt in der Ecke kauernder Kätzchen sich ein hübsches schwarz-weißes löste, und zielstrebig auf das Mädchen zuwackelte, waren die Herzen im Sturm genommen.
Anlässlich der Auswahl des Namens gab es zunächst noch eine kurze Kontroverse, weil Sabine sich nicht mit dem Gedanken anfreunden konnte, die Katze “Pippi” zu rufen, wie es zunächst der Wunsch unserer Tochter war. Zum Glück ging Jette bereitwillig auf Sabines Vorschlag ein, eine andere Heldin ihrer geliebten Kinderbuchautorin Astrid Lindgren als Namenspatronin auszuwählen, und so kam Madita zu ihrem Namen.
Binnen weniger Augenblicke war die frischgetaufte Madita denn auch schon in einen - geliehenen - Katzenkennel - verfrachtet, der Abgabevertrag unterzeichnet und die beiden - mit einem Umweg zum örtlichen Zoogeschäft zwecks Großeinkauf an Katzenklo, -streu und -futter - auch schon mit der neuen Mitbewohnerin zu Hause, wo sie umgehend unter dem Sofa verschwand und nicht mehr gesehen wurde.
Bis Thilo abends nach Hause kam. Die Überraschung war groß, doch noch größer war die Überraschung, als die kleine Madita endlich Zutrauen fasste und unter dem Sofa hervorkam - und sich nur stark hinkend, geradezu schaukelnd fortbewegen konnte.
Sofort am nächsten Morgen suchte Sabine mit ihr die Tierarztpraxis auf. Dort wurde festgestellt, dass sich Madita ihren Hinterlauf ausgekugelt hatte. An sich keine dramatische Verletzung, wenn sie sofort behandelt wird - doch hatte man dies augenscheinlich im Tierheim nicht bemerkt und mittlerweile hatte sich das Hüftgelenk bereits entzündlich aufgelöst...
Trotz der Behandlung war von Beginn an klar, dass Madita davon immer eine Gehbehinderung zurückbehalten würde. Um ihr das Eingewöhnen zu erleichtern, sahen wir davon ab, gleich eine zweite Katze als Gesellschaft hinzuzuholen. Es gab sowieso genug Trubel im Haus mit einer lebhaften sechsjährigen und einem noch lebhafteren Baby und von dem Gedanken, nochmals ein Tier aus dem Tierheim zu holen, waren wir angesichts der Erfahrungen auch “geheilt”.
Unser erster Norweger...
Norwegische Waldkatzen haben wir seit 2000. Nach den ernüchternden Erfahrungen mit Madita und dem Tierheim hatten den Wunsch entwickelt, uns eine Rassekatze aus liebevoller Hobbyzucht zuzulegen.
Nach ausgiebiger Lektüre von Katzenbüchern kamen Maine Coons und Norwegische Waldkatzen in die engere Wahl, weil es sich um naturbelassene Rassen handelt, die in der Lage sind, ihr halblanges Fell selbst zu pflegen und ein geselliges, menschenbezogenes Wesen haben.
Weil wir angesichts der entzückenden Kinderbücher von Sven Nordqvist uns in den frech-freundlichen Kater “Findus” verliebt hatten und weil wir in Frau Dr. Wiemann eine Züchterin fanden, wie man sie sich erträumt, kam unversehens unser erster Norweger Josua Sakina in unser Haus.
Freud und Leid so nah...
Im Herbst 2007 mussten wir uns, nach längerer Krankheitsgeschichte, aber zum Ende hin doch sehr überraschend, von unserer Hauskatze Madita verabschieden.
Madita, wir vermissen dich noch immer!
Am meisten litt jedoch Josua unter dem Verlust seiner vertrauten Gefährtin. Er lag nur noch auf ihren, nun verwaisten Lieblingsplätzen und verweigerte bald sogar schon das Futter.
Obwohl wir eigentlich erst eine längere Zeit der Trauer verstreichen lassen wollten, ehe wir uns auf die Suche nach einem Norwegischen Waldkatzen Kitten machen würden, wurde nun angesichts von Josuas Einsamkeit schnelles Handeln notwendig.
Zum Glück waren wir sehr hartnäckig am Suchen und so fiel uns beim erneuten Anschauen einer Züchterseite ein Hinweis auf eine Notvermittlung auf, die wenige Tage zuvor dort noch nicht gestanden hatte.
Der Blick des Katers auf dem hinterlegten Bild traf uns sofort ins Herz - so seelenvoll, lieb und doch gleichzeitig hintergründig-nachdenklich hatte uns noch keine Katze angeblickt.
Sofort machten wir uns daran, uns mit einer reich bebilderten Email um diesen Kater zu bewerben - und zu unser aller großen Freude entschieden Frank und seine Schwägerinnen und Nichten, uns Björn anzuvertrauen.
Wir waren sehr aufgeregt, als wir nach Rotterdam fuhren, um ihn abzuholen, doch bereits auf der Heimfahrt, “händchenhaltend” Pfote an Zeigefinger, kam es uns so vor, als würden wir ihn schon immer kennen.
Nachdem die Eingewöhnung und Zusammenführung so gut geklappt hatte, beschlossen wir im Frühjahr 2008, uns nach einer weiteren Samtpfote umzuschauen.
Wir hatten schon eine ganz entzückende Katze in der engeren Wahl (wobei jedoch Sabines Herz rebellierte - würde sie ein Mädchen so lieben können, wie sie es verdient? Der “Mädchenplatz” in ihrem Herzen war und ist noch immer besetzt von unserer Madita...) als wir im Internet auf einen ganz besonders drollig dreinschauenden Kater stießen.
Auch diesmal war es der Ausdruck, das Wesen der Katze, was uns sofort für ihn einnahm.
Die Farben, Rassestandards, Stammbäume unserer Kater waren und sind uns nie so wichtig gewesen, wie das soziale Verhalten, die Umgänglichkeit und Freundlichkeit.
Nach dem absoluten Glücksgriff, den uns Fortuna in Form Björn beschert hatte, endete unsere kurze Glückssträhne mit Snörri in diesem Fall leider abrupt.
In einer absoluten Gefühlsachterbahn zwischen himmelhochjauchzend und wegen Todesfalls betrübt im ersten Halbjahr 2009, ist das Glück nun in gleich zweifacher Ausführung im August 2009 wieder bei uns eingezogen.
Happy Family...
Björns Söhne, Ait und Austin, beweisen uns jeden Tag, was für außerordentlich umgängliche, charaktervolle, gesunde und fröhlich immer zum spielen aufgelegte Prachtkerle eine liebevolle, verantwortungsbewusste Hobbyzucht mit Herz hervorbringen kann.
Danke, Conny und Jürgen für euer Vertrauen und für die offene züchterische Zusammenarbeit.
So komplettieren heute unser kastrierter Norweger-Kater Josua Sakina, auch genannt Joschi, unser Deckkater CH Björn av Barnedroem sowie die Nesthäkchen Austin pa Elgsporet und Asbjörn pa Elgsporet, genannt Ait unsere Familie.
In unserem Haus haben die Kater Zugang zu allen Räumen. Bevorzugter Aufenthalt ist der “Allrum” im Erdgeschoß, bestehend aus offener Küche, Essbereich, Kaminecke, Fernsehzimmer und dem Erker mit Wintergartenflair, in dem sich das Familienleben abspielt. Falls die Kater das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten haben, dürfen sie jederzeit ins Schlafzimmer (ja, ja, früher gab es das nie, aber dann kam Björn, sah, und siegte...), ins Arbeitszimmer, Spielzimmer sowie in die Kinderzimmer von Jette (17) bzw. Jonas (12) und Peer (8).
Obwohl diese sechs Räume auf 2 Etagen reichlich Gelegenheit zum Toben und Spielen - insbesondere auf der offenen Holztreppe in der Diele - bieten, sind alle drei aber auch ganz versessen darauf, den Hauswirtschaftsraum bzw. die beiden Bäder bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu erkunden.
Damit unsere Katzen an die frische Luft, dabei aber auf keinen Fall 'unter die Räder' kommen, hatten wir von Beginn an unseren geräumigen, überdachten Balkon mit Netzen gesichert. Zusätzlich durften die Katzen mit Geschirr und an langer Leine mit uns zusammen in den Garten, wenn wir uns draußen aufhielten.
Angesichts des größeren Bewegungsdrangs der Junioren und auch, weil sich die in der Zwischenzeit aufgestellten Sichtschutzelemente entlang der Grundstücksgrenzen dazu anboten, haben wir im Herbst 2008 einen Großteil des Gartens zum Abenteuerspielplatz umgebaut, was nicht nur den Katern gefällt, die jetzt auch ohne Aufsicht hinaus dürfen, sondern auch uns, weil alles viel stressfreier zugeht ohne Leinenwirrwarr.
Vielen Dank!
KATTEPUKKEL’s Norwegische Waldkatzen
Thilo Gnielka und Sabine Hilderhof
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