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Die Norwegische Waldkatze, der Norweger, Weggie

Die Norwegische Waldkatze ist fraglos eine ganz und gar außergewöhnliche Katze.

Ursprünglich natürlicher, man ist versucht zu sagen von geradezu „göttlicher“ Herkunft, wurde diese Rasse durch die Zuchtbestrebungen der jüngsten Zeit nur in ihrer Perfektion bewahrt und nicht, wie andere Rassen, durch Menschenhand erschaffen.

Im folgenden gehen wir auf dieser Seite auf die verschiedenen Aspekte in Aussehen, Charakter, Haltung usw. der Norwegischen Waldkatze ein:

Inhalt

Der Steckbrief des Norwegers

Rasse: Norwegische Waldkatze  

Herkunft: Skandinavien

Ursprungsdatum: 8. Jahrhundert

Herkunftsname: Skogkatt, Norsk Skogkatt, Skaukatt

Fellfarben: schwarz, rot, amber und deren Verdünnung blau, creme und light-amber als Tabbys in allen Tabby-Zeichnungen classic, mackerel, spotted und ticked oder als non-Agoutis, mit oder ohne Scheckungsweiß, mit oder ohne Silber, in reinweiß (kurz, alle bekannten Fellfarben und –muster außer chocolat, lilac, cinnamon, fawn, golden sowie point-Abzeichen)

Pelz: semi-langhaar doppellagig wasserabweisend isolierend

Ernährung: Beutefresser, ersatzweise Ernährung aus 2/3 hochwertigem Feucht-, 1/3 ebensolchem Trockenfutter und zweimal wöchentlich Frischfleisch (kein Schwein!) falls möglich täglich ein Eintagsküken

Körpergröße: 45 cm Körperhöhe

Gewicht: Kater 4,5 bis 7,5 kg, Katzen 3,5 bis 5,5 kg

Lebenserwartung: durchschnittlich 13 bis 18 Jahre

Lautäußerung: variantenreiches Miauen, geschwätziges Babbeln in melodiösen Stimmlagen, jedoch nie aufdringlich oder nervig; absolut unnachahmlich: das „pp-ppprrr“

Eignung: Gesellschafts- und Familienkatze insbesondere auch für Familien mit Kleinkindern

Anschaffungskosten: ca. 600 – 800 Euro

Unterhaltskosten: ca. 60 Euro monatlich pro Katze (davon 20 Euro Rücklagen für Tierarztkosten) Mengeneffekte bei mehreren Katzen im Haushalt führen dazu, dass die 2., 3., 4. Katze usw. günstiger im Unterhalt wird

Luchs und NFO
Vergleichsstudie: Profil-Portrait eines europäischen Luchses (Lynx lynx) und NFO (Austin pa Elgsporet)
Luchs © Iva Villi www.sxc.hu

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Die Geschichte des Norwegers

Die Norwegische Waldkatze ist eine sehr alte Rasse. Ihre exakte Herkunft bleibt fraglich, aber den Legenden zufolge wurden langhaarige Katzen vom Typ der Türkisch Angora von Wikingerkriegern des 8. Jahrhunderts von ihren Eroberungszügen im Raum Byzanz/Schwarzes Meer nach Skandinavien mitgebracht, um ihre stolzen, bis an den Ladebord vollgeladenen Langschiffe auf der langen und gefährlichen Heimreise frei von Ratten zu halten.

IMG_0707-1
Jonas und Peer in Wikingertracht an Bord eines
Schiffsnachbaus im vikingeskibsmuseet Roskilde

Es wird ebenfalls für möglich gehalten, dass die langhaarigen Ahnen der Norwegischen Waldkatzen Skandinavien im Gepäck jener Flüchtlinge aus dem Mittleren Osten erreichten, die sich vor den eindringenden Hunnen retten konnten.

Freya (auch Freyja), die Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit führte einen Wagen, gezogen von zwei Waldkatzen.
Man erzählte gleichermaßen ein Abenteuer des Gottes Thor, in dem ein Norweger auftritt, der so groß und schwer ist, dass Thor – obwohl er der mächtigste der nordischen Götter ist – nicht in der Lage ist, das Tier anzuheben.

Die Göttin Freya - Arthur Rackham  (1867-1939) gemeinfrei
Die Göttin Freya mit ihren beiden Katzen
Illustration von Arthur Reckham (1867 - 1939) für Richard Wagners “Das Rheingold”,
Dieses Bild ist gemeinfrei in der EU
 Katzen leider nicht NFO

Bereits ca. 1550 klassifizierte ein norwegischer Priester, leidenschaftlicher Liebhaber der Fauna und Flora seines Landes, den „Norwegischen Luchs“ in den drei folgenden Kategorien: Den Wolf-Luchs, den Fuchs-Luchs und den Katzen-Luchs. offensichtlich handelt es sich bei letzterem um eine Norwegische Waldkatze, die aufgrund ihrer Größe und ihren Ohrpinseln mit einem Luchs verwechselt wurde.

Über die Jahrhunderte wurden die Norwegischen Waldkatzen als an das rauen Klima überaus angepasste Gebrauchs- und Bauernkatzen auf den weit verstreut liegenden skandinavischen Gehöften gehalten, ehe sie im 19. Jahrhundert den Einzug in Erzählungen für Kinder fanden.

Durch die zunehmende Verstädterung und Globalisierung, die Ausgangs des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts auch vor Skandinavien nicht Halt machte, begann eine schleichende Vermischung der durchweg langhaarigen Waldkatzen mit kurzhaarigen Hauskatzen, deren dominante Gene dazu führten, dass der typische Norwegerpelz langsam zu verschwinden begann.

Das Interesse an dieser in Skandinavien einheimischen Naturrasse erwachte in Norwegen, als 1931 das Bild von Haldis Rohlff mit ihrer Norwegischen Waldkatze Petten in einer norwegischen Tageszeitung veröffentlicht wurde.

HaldisRohlffPetten
Haldis Rohlff mit ihrem Norweger Petten, Foto aus den 30er Jahren
Titelbild der sehr interessanten Abhandlung Eventyret om den Norske Skogkatten von Lisbeth Falling

Haldis Rohlff gründete 1934 einen Verein für Katzenfreunde, der in den folgenden Jahren einige Rassekatzenausstellungen organisierte. Parallel dazu begannen in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderst einige skandinavische Züchter besonders typvolle und zahme Exemplare der frei lebenden Norwegischen Waldkatzen, die auf den Bauernhöfen in ihrer Umgebung lebten, auszuwählen. Sie trugen sie in ein Stammbuch ein und begannen, die Norweger sich nur unter einander fortpflanzen zu lassen, um ihre natürlichen Qualitäten so weit als möglich zu bewahren.

Am 3. Juni 1938 wurde dann auch der Norke Rassekatklubben (NORAK) gegründet, ebenfalls mit Haldis Rohlff im Vorsitz.

Noch vor Ausbruch des zweiten Weltkriegs, der die planmäßige Zucht weitgehend unterband, wurden kurz vor Weihnachten 1938 in Oslo auf einer Rassekatzenausstellung einige Waldkatzen dem Publikum vorgestellt. Der dänische Richter Knud Hansen hatte die Norwegischen Waldkatzen zu beurteilen und äußerte sich sehr anerkennend über diese neue und doch so alte Rasse.

Bereits in den 50er Jahren wurden die Zuchtbestrebungen dann wieder aufgenommen, doch erst 1972 wurde die Waldkatze als Rasse von norwegischen Vereinen akzeptiert und erhielt einen zunächst vorläufigen Standard. Dadurch wurde die Bezeichnung "Norsk Skogkatt" eingeführt, die sich nicht auf die geographische Herkunft bezieht, denn diese Waldkatzen kommen und kamen auch in den anderen skandinavischen Ländern vor, sondern darauf, dass Norwegen als erstes Land diese Rasse anerkannt hat.

1973 veröffentlichte der Vorstand des NRR (Norske Rasekattklubbers Riksforbund) in Zusammenarbeit mit seinem Zuchtausschuss einen Aufruf an Halter von Waldkatzen, der helfen sollte, die übrig gebliebenen Tiere aufzuspüren, ihre Zuchttauglichkeit festzustellen und durch ein systematisches Zuchtprogramm diese Naturrasse vor dem Aussterben zu retten.

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Pan’s Truls © Tom B Jensen

Ein Klick auf das Bild öffnet eine vergleichende Lyteshow

Ausgerechnet eine Perserzüchterin erkannte in den Fotos des Ehepaars Nylund besonders typvolle Norweger, stellte den Kontakt zum NRR her und verhalf somit Egil Nylunds Pan’s Truls zu seinem unvergänglichen Ruf.

Der erste Schritt des Zuchtprogramms bestand damit, dass man Edel Runas Pippa Fröken Skogpus mit Egil Nylunds Pan’s Truls verpaarte. Am 17. April 1974 kamen mit Pjewiks Forest Troll und Pjewiks Forest Nisse die ersten planmäßig gezüchteten Norweger zur Welt.

Obwohl Pan’s Truls nur einen weiteren Wurf mit Pan’s Trulte zeugte, findet man diesen „Stammvater der Norweger“ heute in den Stammbäumen fast aller Norwegischen Waldkatzen!

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Else und Egil Nylund mit Pan’s Silver (links) und Pan’s Truls (rechts)
© Tom B Jensen

1975 wurde die Norwegische Waldkatze dann auch von König Olaf von Norwegen zur „Nationalkatze Norwegens“ erhoben sowie wurde der noch heute bestehende Norsk Skogkattring gegründet.

Im April 1977 gab es dank der Zuchtbestrebungen in Norwegen ca. 150 registrierte Norwegische Waldkatzen und auf einer Ausstellung in Oslo fertigte eine deutsche Richterin im Auftrag der FiFé einen Bericht über die „neue“ Rasse an.

Aufgrund des positiven Berichts wurden drei Vertreter des NRR auf der Generalversammlung der FiFé in Paris im November 1977 empfangen, wo sie mit Fotos (u.a. von Pan’s Truls) die Rasse vorstellten und mit ihren Bemühungen die offizielle Anerkennung unter der damaligen Bezeichnung „13 NF“ erreichten.

Rassestandard der Norwegischen Waldkatze 1976

Typ: Kräftiger Körper auf hohen langen Beinen

Kopf: lang, Dreiecksform, langes gerades Profil oder leicht konkav gebogen ohne "Stop" oder Unterbrechung, gutes Kinn.

Augen: groß, offen, Farbe zum Fell passend

Ohren: hoch, mit Büscheln, sie sollten hoch am Kopf sitzen, aber nicht zu eng

Fell: halblang, leicht wolliges Unterfell, Deckhaar glatt, hängend, mehr eine ölige Qualität, nicht wie das der Perser, damit es nicht verfilzt."Knickerbocker" an den Hinterbeinen, "Kragen", "Lätzchen", "Wangenbart" vorzugsweise in einer dreieckigen Form ab den Ohren. Alle Farben sind erlaubt.

Schwanz: Lang und buschig (Fuchsschwanz)

Kondition: muskulös und stark und breit

Anmerkung: die Mädchen sind sehr feminin und das Profil ist in der Regel nicht so voll wie das der Jungen. Kleiner und feiner als die Jungen.

Über den positiven Beschluss freute sich ganz Norwegen, es gab sogar einen Bericht in der norwegischen „Tagesschau“, in der ein Bild von Pan’s Truls als erster anerkannter Norweger die freudige Nachricht illustrierte.

Selbstverständlich war der so geehrte „Ahnherr“ dann auch persönlich zugegen, um die erfolgreichen Abgeordneten bei ihrer Rückkehr auf dem Olsoer Flughafen in Empfang zu nehmen.

ankunft
Die Abordnung zur FiFé Generalversammlung in Paris trifft am Flughafen Oslo ein.
v.l.n.r.: Edel Runås, Arvid Engh, Freddy Nordane mit "Truls", Egil Nylund, Ernst Sternesrød und Helén Nordane
© Øistein Lie

Durch die FiFé-Anerkennung wurde man auch im europäischen Ausland und Amerika auf die „Katze aus den Wäldern“ aufmerksam, doch zunächst durften nur Nachzuchten ab der vierten Generation exportiert werden, erst ab 1981 war die Ausfuhr von Nachzuchten der zweiten Generation zugelassen. So kamen die ersten Norweger in Jahre 1979 zuerst nach Deutschland und in die USA, 1980 nach Großbritannien und erst 1982 nach Frankreich.

Zum Ende des Jahres 1987 wurde dann die Novizenklasse im schwedischen Verband SVERAK und 1990 auch im NRR geschlossen.

Betrachtet man die rasante Entwicklung – von ca. 150 registrierten Tieren im Jahre 1976 zu heute einer der Top Ten Rassekatzen in Europa und Amerika – so fällt es einem leicht, die wahrhaft bezaubernden Qualitäten dieser „Feenkatze“ zu erkennen!

Der Norweger ist eine ursprüngliche und umweltbewusste Katze: Von wildem Äußeren, ist er dank seiner Abstammung aus den skandinavischen Wäldern überaus gesund, robust und naturverbunden und steht gut im Fell.

Zum Weiterlesen, leider nur auf Englisch, Norgeskaukatt Norwegian Forest Catsclearpixel

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Die drei Waldkatzenrassen im Vergleich

Die Norwegischen Waldkatzen gehören, zusammen mit den aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Maine stammenden Maine Coon und den Sibirischen Waldkatzen zur Gruppe der Waldkatzen in der Kategorie II, den Halblanghaarkatzen.

Die recht große Ähnlichkeit dieser drei Katzenrassen ist möglicherweise sogar in einer gemeinsamen Abstammung zu finden, sicherlich haben die ähnlichen Umweltbedingungen bei allen drei Rassen eine natürliche Selektion gefördert die zu ähnlichen Rasseeigenschaften in Größe, Statur und Fell geführt hat.

Die übrigen Rassen in der Kategorie II Halblanghaar, wie American Curl in Langhaar (ACL) und Kurzhaar (ACS), Ragdoll (RAG), Heilige Birma (SBI), Türkisch Angora (TUA) und Türkisch Van (TUV) unterscheiden sich teilweise doch erheblich vom Aussehen dieser “Waldschrate”.

Ebenfalls zu den Waldkatzen zu zählen ist auch die vorläufig anerkannte Rasse der Neva Masquerade (NEM), die Point-Variante der Sibirischen Waldkatzen.

Meiner ganz persönlichen Einschätzung nach sind die Norweger mit ihre freundlich-aufgeweckten Gesichtsausdruck und verspielten Gemüt die ewig Kind bleibenden Vettern der ernsthaft-majestätischen Maine Coons, was sich auch in ihrer nicht gar so riesenwüchsigen, besser dem Bauplan “Katze” gerecht werdenden Größe ausdrückt, während die Sibirer/Neva Maquerade mit ihren runden Puppengesichtchen mehr das Kindchenschema bedienen als unsere langnasigen und spitzohrigen Waldtrolle!

Kategorie II

MCO
Maine Coon Standard

NFO
Norwegische Waldkatze Standard

SIB
Sibirische Katze Standard

 

Die Maine Coon ist eine natürliche Art von liebenswürdigen Charakter,
die ihren Ursprung in den Arbeitskatzen auf den Farmen im Nordosten Amerikas hat.

 

 

Allgemein

Aussehen

Die Rasse der Maine Coon ist grossformatig, mit kantigem Kopfumriss und grossen Ohren, breitem Brustkorb, starkem Knochenbau, einem langen hart bemuskelten rechteckigen Körper und einem langen wehenden Schwanz.
Gute Muskelspannung und Festigkeit geben der Katze einen Ausdruck von Kraft und Robustheit.

 

 

Größe

groß

groß

mittelgroß bis groß,
die Weibchen meist kleiner
als die Kater

Kopf

Form

mittelgroß;
mit quadratischem Grundriss. Profil mit einer sanften konkaven Neigung

dreieckig,
wobei alle Seiten gleich lang sind,
mit guter Höhe, im Profil gesehen;
Stirn leicht gerundet, mit langen, geraden Profil ohne Unterbrechung (Stop),
ein wenig länger als breit, weich gerundet, massiv

 

Stirn

sanft geschwungen

 

breit, nur leicht abgerundetet

Wangen

Wangenknochen hoch
und prominent

 

Wangenknochen gut entwickelt

Gesicht, Nase, Fang

Gesicht und Nase von mittlerer Länge mit einem quadratischen Umriss der Schnauze,
deutlicher Übergang zwischen Schnauze und Wangenknochen zu spüren

 

 

Nase

 

 

mittlerer Länge, breit,
im Profil zeigt sich eine leichte Vertiefung,
aber ohne zu stoppen

Kinn

fest,
in vertikaler Ausrichtung mit Nase und Oberlippe

kräftig

leicht zurückweichend,
im Profil einen Bogen von der oberen Nasenlinie beschreibend

Ohren

Form

groß,
breit an der Basis;
mäßig spitz;
Luchs-Pinsel sind erwünscht, Haarbüschel in den Ohren gehen über die äußeren Ränder der Ohren hinaus

groß,
mit guter Breite an der Basis, spitz zulaufend;
luchsartige Haarpinsel und lange Haarbüschel in den Ohren

mittlere Grösse,
gut geöffnet an der Basis, Spitzen sind gerundet mit gut entwickelten Haaren auf der Innenseite und in Büscheln

Platzierung

hoch oben auf den Kopf mit einer sehr leichten Neigung nach außen.
Die Ohren sollten eine Ohrbreite auseinander platziert sein, die Breite vergrößert sich etwas bei älteren Katzen.
Die untere Basis weicht nur etwas weiter zurück als die obere Basis

hoch und offen,
so dass die äußere Linie der Ohren der Linie des Kopfes entlang bis hinunter zum Kinn folgen

mit guter Breite zwischen den Ohren,
kippen leicht nach vorne

Augen

Form

groß und weit gesetzt;
leicht oval,
aber nicht mandelförmig, erscheinen rund, wenn weit geöffnet;
leicht schräg zur äußeren Ohrbasis gesetzt

groß und oval,
gut geöffnet,
 leicht schräg gestellt

groß, leicht oval.
Ein bisschen schräg,
weit auseinander gesetzt

Ausdruck

 

wachsamer Ausdruck

 

Farbe

jede Farbe ist zulässig,
es besteht kein Zusammenhang zwischen Augen-und Fellfarbe, eine klare Augenfarbe ist wünschenswert

Alle Farben sind erlaubt, unabhängig von der Fellfarbe

jede Farbe ist erlaubt. Unabhängig von der Fellfarbe.
Klare Augenfarbe ist erwünscht.

Hals

Kater haben einen sehr muskulösen Hals

 

 

Körper

Struktur

Der Körper sollte lang sein, erhebliche Knochenstruktur,
hart bemuskelt, kräftig,
breite Brust, großer Rahmen,
alle Teile des Körpers im Verhältnis um ein rechteckiges Aussehen zu erreichen

lang,
kräftig gebaut,
kräftiger Knochenbau

mit kräftigen Knochen und Muskeln,
kräftiger Hals, breite Brust, Körper im Verhältnis um ein rechteckiges Aussehen zu erreichen

Beine


 

substanziell,
von mittlerer Länge, um ein Rechteck mit dem Körper zu bilden

starke Beine,
hochbeinig,
die Hinterbeine höher als die vorderen Beine

mittel hoch, um ein Rechteck mit dem Körper zu bilden,
stark

Pfoten

groß, rund und auch zwischen den Zehen getuftet

groß, rund,
in Proportion zu den Beinen

groß, rund, gut zwischen den Zehen getuftet

Schwanz

mindestens so lang wie der Körper vom Schulterblatt bis Rutenansatz,
breit an der Basis bis zur Spitze verjüngend,
mit vollem, fließenden Haar,
die Haare auf dem Schwanz sind lang und bleiben immer fließend

lang und buschig,
sollte mindestens bis zu den Schulterblättern,
vorzugsweise jedoch bis zum Hals reichen

von mittlerer Länge, dick, abgerundete Spitze;
auf allen Seiten von dichtem Haar bedeckt, das nicht herunterhängt

Fell

Struktur

Allwetter-Jacke, dicht;
kurz auf dem Kopf, den Schultern und Beinen,
allmählich über den Rücken und an den Seiten länger werdend mit einer langen, vollen und zottigen Baggy-Hose an den Hinterbeinen und Bauchfell,
eine Halskrause wird erwartet,
seidige Textur,
das Fell hat Stand, ist glatt fallend,
die Unterwolle ist weich und fein, bedeckt vom groben, glatten Deckhaar

halb-lang.
Das wollige Unterfell wird durch ein wasserabweisendes Deckhaar bedeckt, das auf dem Rücken und an den Flanken aus langen, groben und glänzenden Grannenhaaren besteht.
Eine voll im Fell stehende Katze besitzt eine Hemdbrust, eine volle Halskrause und Knickerbocker

halb-lang, gut entwickelt,
sehr dicht, die Unterwolle ist nicht flach anliegend,
Mantel wasserabweisend, etwas schwer zu berühren;
das Sommer Fell ist deutlich kürzer als der Wintermantel;
das Winterkleid zeigt eine gut entwickelte Hemdbrust, volle Halskrause und Knickerbocker

Farbe

Alle Farbvarianten sind erlaubt, einschließlich aller Farben mit weiß,
ausgenommen Pointed Abzeichen,
chocolate und lilac, cinnamon und fawn,
jede Menge Weiß ist erlaubt,
d.h. eine weiße Flamme, weißes Medaillon, weiße Brust, weiß am Bauch,
weiß auf den Pfoten, etc.

Alle Farben sind erlaubt, einschließlich aller Farben mit weiß,
ausgenommen Pointed Abzeichen,
chocolate, lilac, cinnamon und fawn;
jede Menge Weiß ist erlaubt,
d.h. eine weiße Flamme, weißes Medaillon, weiße Brust, weiß am Bauch,
weiß auf den Pfoten, etc.

Alle Farbvarianten sind erlaubt, einschließlich aller Farben mit weiß,
ausgenommen Pointed Abzeichen (->Neva Masquerade) chocolate und lilac, cinnamon und fawn,
jede Menge Weiß ist erlaubt,
d.h. eine weiße Flamme, weißes Medaillon, weiße Brust, weiß am Bauch,
weiß auf den Pfoten, etc.

Kondition 

die Maine Coon sollte immer in guter Balance, Kondition und Proportion sein

 

 

Erläuterungen

Allgemein

Der Typ muss immer Vorrang vor der Farbe haben,
die sehr langsame Entwicklung der Katze sollte berücksichtigt werden,
Kätzinnen sind proportional kleiner als die Männchen. dieser signifikante Unterschied in der Größe muss berücksichtigt werden

die sehr langsame Entwicklung der Katze sollte berücksichtigt werden

 

Kopf

Ältere Kater haben größere und breitere Köpfe als Kätzinnen

Ältere Kater haben größere und breitere Köpfe als Kätzinnen

 

Fell

Länge des Fells und die Dichte der Unterwolle variieren mit den Jahreszeiten

Fell wird nur an Textur und Qualität bewertet,
 Länge des Fells und die Dichte der Unterwolle variieren mit den Jahreszeiten,
Kätzchen können bis zu 6 Monate alt sein, um Grannenhaare entwickeln

 

Fehler

Allgemein

unausgewogene Proportionen insgesamt kleine Katze

zu klein und fein gebaute Katzen

zu klein oder zu fein gebaute Katzen

Kopf

runder Kopf,
gerades oder konvexes Profil

runder oder quadratischer Kopf Profil mit einer Unterbrechung (stop)

lang und schmal,
gerades Profil,
zu runder Kopf (Perser-Typ)

Nase

mit Unterbrechung

 

 

Augen

schräg gesetzte mandelförmige Augen

 

runde Augen

Ohren

weit auseinanderstehende, nach außen geneigte Ohren

kleine Ohren,
zu weit auseinander gesetzt, zu eng beeinander

zu groß oder zu hoch angesetzt

Fang

ausgesproche Schnurrhaarkissen runde oder spitze Schnauze

 

 

Kinn

fliehendes Kinn

 

 

Körper

feine, leichte Knochenstruktur kurzer, stämmiger Körper

 

 

Beine

lange staksige Beine

kurze Beine, dünne Beine

zu lang oder zu dünn

Schwanz

kurzer Schwanz

kurzer Schwanz

zu kurzer Schwanz

Fell

Fehlen des langen Fells am Bauch,
überall gleichlanges Fell,
Fehlen jeglicher Unterwolle

trockenes Fell, filziges Fell mit Knoten,
zu seidiges Fell

zu fein oder seidig, flach, fehlendes Fell (außer im Sommer)

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comparatif
© El mundo del gato Juni 2000clearpixel

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Der Charakter des Norwegers

Vom Charakter anhänglich, ohne jemals aufdringlich zu sein, aktiv und interessiert für alles und jeden, kommt der Norweger jederzeit gerne um mal nachzusehen, was Sie denn gerade machen, er ist auch ein überaus ausdauernder Bürogehilfe (nur leider felsenfest davon überzeugt, dass der Bürostuhl eigentlich IHM gehört…)

Austin pa Elgsporet der Zugräuber

Von einem sehr zuvorkommendem Wesen, vereinnahmt er jeden Fremden der ins Haus kommt, als einen potentiellen Freund. Die Besucher sind hingerissen von seinem offenen Wesen und seinem streichelweichen Fell. Die Männer schätzen den Norweger wegen seiner Kraft und Stärke, Frauen hingegen wegen seiner Geschmeidigkeit und Zärtlichkeit und Kinder erkennen in ihm sofort zielsicher den pfiffigen und jederzeit zu Streichen aufgelegten Kater Findus, dessen Langhaarpelz im Gegensatz zu Kurzhaarkatzen auch kindlich-ungeübte Streicheleinheiten gegen den Strich erträgt.

Norwegische Waldkatze Familienkatze Austin pa Elgsporet und sein bester Freund

In einem Wort: Der Norweger liebt Kinder und lässt sich von ihnen bereitwilligst umhertragen, schmusen, streicheln, küssen, Lieder vorsingen und Kniereiterspiele veranstalten.

Halb Katze, halb Luchs, besitzt der Norweger eine weitere Besonderheit: Er steigt den Baum in einer Spirale herunter, den Kopf voran!

Der Norweger ist auch äußerst intelligent und vermag sich dank seiner großen Lernfähigkeit sehr gut in unterschiedliche Situationen anzupassen.

Sehr rührend ist, wie unser kluger Björn sich von uns Menschen das Streicheln mit der Hand abgeschaut hat, was er mit seiner Pfote nachzuahmen sucht. Es ist ein sehr besonderes Gefühl von ihm liebevoll-vorsichtig mit der dicken Pfote und den weichen Schneeschuh-Fransen zwischen den Ballen gestreichelt zu werden. Ein Bild der Rührung jedoch, wenn er auf diese Weise seine Söhne, die ihn auf herkömmliche Katzenart liebevoll den Kopf lecken, herzt und mit der Pfote sanft ihren Scheitel streichelt!

Norwegische Waldkatze respektiert Dekoration
Selbst fragile Dekoration wird respektiert:
Austin pa Elgsporet(amber-tabby-spotted)

Da er auch andere Tiere mag, passt sich der Norweger sehr gut an seine Umgebung an. Wach, flink und lebendig, ohne deshalb hektisch zu sein, besitzt er Urvertrauen und ist auf unbefangene Weise liebevoll-zugeneigt. Die längliche Form seiner Augen verleiht ihm einen ganz besonderen Charme. Man vergleicht ihn zu Recht oft mit einer Feenkatze, die geradewegs der Märchenwelt der Kindheit entsprungen ist…

In den tief verschneiten Wäldern Skandinaviens wurde die Norwegische Waldkatze oft nur flüchtig wahrgenommen in, plötzlich hinter dem einem Baum auftauchend und hinter dem nächsten Felsen verschwindend, und hinterließ ein sagenumwobenes Geheimnis um ihre Existenz.

Es wurde der “Eventyrkatt” oft nachgesagt, dass diese Katze das Unsichtbare sehen, das nicht Wahrnehmbare hören, für Menschen unzugängliche Orte erreichen und sogar Trolle jagen könnte…

In der skandinavischen Mythologie ist die Norwegische Waldkatze denn auch eng verknüpft mit der Liebe und der Spiritualität. Der norwegische Autor Gabriel Scott schrieb im Jahre 1912 ein Kinderbuch dessen Held kein anderer ist als „Solvfaks“ - ein prächtiger norwegischer Waldkater!

Selbst Charles Perrault wurde wahrscheinlich durch einen Norweger inspiriert, seine Geschichte vom gestiefelten Kater zu schreiben. Denn sämtliche Beschreibungen, die er benutzt um die Erzählung lebendig auszuschmücken und zu illustrieren, stellen mit dem Kragen, den Knickerbockern, dem Stolz und der gewitzten Pfiffigkeit in der Tat eine ganz und gar typische Norwegische Waldkatze dar.clearpixel

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Das Aussehen des Norwegers im Detail

Der Norweger ist eine große Katze mit einem kräftig gebauten, langgestreckten Körper. Langbeinig, mit solidem Knochenbau auf dicken Pfoten stehend, sind seine Hinterbeine etwas höher als die vorderen, was die typische, ansteigende Rückenlinie ergibt. 

Der dicke, vom Ansatz an buschige Schwanz soll ebenso lang sein wie der Körper. Zum Kopf gewendet, soll die Schwanzspitze bis zum Halsansatz reichen. Der Schwanz ist dicht und üppig behaart und der Norweger liebt es, ihn senkrecht aufgestellt zu tragen wenn er sich fortbewegt.

Der Hals ist ausreichend lang und sehr muskulös.

Der Kopf des Norwegers ist lang, er hat die Form eines gleichschenkligen Dreiecks und weist ein gerades Profil ohne sichtbaren Stop auf.

Das Kinn soll stark sein und nicht zurückweichend.

Die Ohren unterstreichen die dreieckige Form des Kopfes indem sie diese auf beiden Seiten verlängern. Sie sind hoch angesetzt, breit an der Basis, gut geöffnet und mit Haaren im Inneren wie an der Ohrenspitze versehen, wo man die typischen Luchs-Pinsel gerne sieht.

Die Augen des Norwegers sind groß, gut geöffnet und leicht schräg gestellt. Sie haben einen wachen und intelligenten Ausdruck.

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Unser Prachtkerl: Björn av Barnedroem
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Der Pelz des Norwegers ist halblang. Das Fell ist länger auf dem Rücken, am Schwanz, an der Rückseite der Hinterbeine, wo es die typischen Knickerbocker bildet und rund um den Hals, wo es den Kragen und die Halskrause bildet.

Das Fell ist doppelt: die Unterwolle ist sehr dicht und wollig, während das Deckhaar glatt anliegt und dank einer leicht öligen „Imprägnierung“ sehr gut wasserabweisend ist. Wasser dringt sehr schwer ins Innere dieses Pelzes vor, der eine ideale Isolierung bietet.

Dieser an das raue Leben in Skandinavien hervorragend angepasste Naturlook verhilft dem Norweger zu einem völlig pflegeleichten Fell. Von Ausstellungskatzen wird allerdings erwartet, dass mit regelmäßigem Baden das leicht ölige Deckhaar entfettet und somit die Textur des Pelzes besser überprüfbar wird.

Der Norweger erträgt dank seines zweilagigen Pelzes sehr gut auch sehr niedrige Temperaturen und kann das ganze Jahr hindurch ohne Schwierigkeiten draußen leben. Da er sich jedoch ebenso gut auch den heißen Sommermonaten anpassen kann und dazu binnen kürzester Zeit sämtliche Unterwolle sowie die langen Deckhaare abwirft, so dass er einer Kurzhaarkatze mit Puschelschwanz gleicht, bereitet ihm auch das Leben in südlichen Gefilden keine Probleme.

Im Gegenzug unterstützt jedoch die komfortable Wärme zentralgeheizter Wohnung nicht unbedingt die Entwicklung des ausgeprägten, üppigen Winterfells.

Für seine vollständige Entwicklung benötigt der langsam wachsende Norweger mindestens drei, oft jedoch vier bis fünf Jahre!clearpixel

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Die Farben des Norwegers

Alle Farben sind zugelassen bis auf Point-Abzeichen, chocolate, lilac, cinnamon, fawn sowie golden.

Man findet also einfarbige Norweger (non-agouti) in schwarz (black), dessen Verdünnung blau (blue) und in rein-weiß (white) vor. Die non-agouti-Tiere in den Fellfarben rot (red) dessen Verdünnung crème (creme) sowie ganz besonders die non-agouti-Amber und light-Amber Tiere zeigen jedoch zeitlebens eine sehr ausgeprägte Geisterzeichnung des vom non-agouti-Gen bei diesen Farben nur schwach unterdrückten Tabbymusters. In der Tat ist es also so, dass nur schwarze (black), blaue (blue) und reinweiße (white) Katzen eine echtes, ganz und gar einfarbiges non Agouti Fell zeigen. Diese Katzen bestechen durch eine besondere Tiefe in ihrer Ausdrucksfähigkeit, da kein Tabbymuster vom Blick ihrer Augen ablenken kann.

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Nichts lenkt von seinem hypnotischen Blick ab:
Ait pa Elgsporet, black (non-agouti)

Alle oben genannten Farben bis auf rein-weiß – schwarz, blau, rot, crème, amber und light-amber – gibt es selbstverständlich auch als unterschiedlich gemusterte Agoutis. Bei den Tabbyzeichnungen ist die Räderzeichnung (blotched/classic), die Tigerung (mackerel), gepunktet (spotted) und in seltenen Fällen das ticking (getüpfelt) vertreten.
Des weiteren gibt es unterschiedliche Schildpattkombinationen (tortie bei non-agouti, torbie - verkürzt aus tortie-tabby - bei agouti mit sichtbarem, nicht unterdrücktem Tabbymuster genannt) aus schwarz-rot, blau-crème, amber-rot und light-amber-crème.

Alle oben genannten Farben gibt es des weiteren als „silber Tabby“ und als „smoke“ bei non-agouti.

Zu guter Letzt, und um die Vielfalt zu vervollständigen, gibt es alle diese aufgeführten Farbschläge zudem noch als bicolor mit einem veränderlichem Weißanteil.

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Die einzig und allein bei Norwegischen Waldkatzen vorkommende Fellfarbe amber
(amber-tabby-spotted, Austin pa Elgsporet)

Die Augen des Norwegers sind gelb-golden bis grün, nur bei rein-weißen Tieren oder bei solchen mit Scheckungsweiß im Bereich der Augen sind sie mitunter blau oder zweifarbig.clearpixel

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Das Verhalten des Nowegers

Der Norweger ist jederzeit bereit, zum Schmusen zu kommen, mit Ihnen zu schlafen, zu schwätzen (er liebt es, sich auszudrücken, allerdings immer mit fein modulierter, nicht aufdringlicher Stimme) und Ihnen zu folgen, wo auch immer Sie hin gehen.

Norwegische Waldkatze soziales Tier
Die große Zuneigung zwischen unseren größtenteils potenten Katern
zeigt anschaulich das hoch entwickelte Sozialverhalten der Norwegischen Waldkatze,
welche mindestens paarweise, besser jedoch in Familiengruppen von vier Tieren aufwärts gehalten werden sollten

 Ein Klick auf das Bild öffnet eine Lytebox mit einem weiteren Foto

Obwohl er am besten mit anderen Norwegern zusammen gehalten werden sollte, duldet er auch andere Hauskatzen und freundet sich selbst mit Hunden an.

Sie sollten den Kauf einer Norwegischen Waldkatze (Kater oder Katze), einer Rassekatze generell, nicht in Erwägung ziehen, wenn Sie nicht vorhaben, mindestens zwei dieser Zauberwesen eine Heimat zu bieten. Richtig aufleben wird die soziale Ader des Norwegers jedoch erst in einer Familiengruppe von vier bis fünf, charakterlich aufeinander abgestimmten, gut sozialisierten Katzen vom seriösen Züchter.

Unbedingt zu empfehlen ist gleichfalls, den Kater bzw. die Katze im Alter zwischen fünf und neun Monaten kastrieren zu lassen, noch ehe die hormonelle Belastung durch das Einsetzen der Pubertät beginnt.

Ebenso intelligent und gewitzt wie in allen Lebenslagen wird der Norweger gerade in dieser Situation Mittel und Wege zu finden wissen um dem Ruf der Natur zu folgen, sobald er ins fortpflanzungsfähige Alter gekommen ist.

Jegliches Hindernis wird er und wird vor allem sie dann blindlings zu überwinden suchen auf der Suche nach “Erfüllungen” und dabei jämmerlich in einem gekippten Fenster stecken bleiben oder von quietschenden Reifen überrollt werden.

Die Kastration beider Geschlechter ist eine unerlässliche Schutzmaßnahme sowohl für Norweger im Freilauf als auch in Wohnungshaltung, gerade auch vor dem Hintergrund dass die vielfältigen und aufwändigen Anforderungen zielgerichteter und auf das Wohl des Tieres ausgerichteter Katzenzucht einzig und allein in die Hände von verantwortungsvollen Katzenzüchtern mit einem ganzen Netzwerk an Mentoren und Hilfskräften im Rücken gehört. clearpixel

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Die Haltung des Norwegers

Bevor Sie die Anschaffung einer Norwegischen Waldkatze planen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Freilaufhaltung für diese Rasse nicht in Betracht kommt und Sie den Aktionsradius Ihrer Katze(n) einschränken sollten.

Sämtliche Rassekatzen sind den Gefahren einer Freigängerkatze aufgrund ihrer Optik und menschenbezogenen Sozialisation stärker ausgesetzt als eine herkömmliche Hauskatze. Doch insbesondere der geradezu kindlich verpielte, aufgeweckte Charakter des Norwegers, welcher arglos, offen und freudig jeden Besucher und Passanten begrüßt, macht die Norwegische Waldkatze neben ihrem imposanten Äußeren zu einem nahezu wehrlosen Opfer von kriminellen und krankhaften Machenschaften missgünstiger Zeitgenossen.

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Gewiss wäre in einer idealen Welt die schönste Haltungsart für jede Katze der unbeschränkte Freigang. Über Wiesen zu rennen, am Ackersaum nach Mäusen zu lauern, die höchsten Wipfel der Bäume zu erklimmen oder einen Fisch aus einem kristallklaren Bach zu fangen, dies wäre der Traum einer jeden Katze. Doch leider ist unsere Welt meilenweit davon entfernt, ideal zu sein. Und da wir als Halter die Verantwortung für das uns anvertraute Leben haben, obliegt es uns, unsere Schützlinge vor den vielfältigen Gefahren, angefangen vom Autoverkehr über Landwirtschaft, Jagd bis hin zu Tierquälerei oder schlichtem Diebstahl zu schützen.

Da selbst in der idyllischsten, ländlichen Lage die Welt nicht mehr ist wie früher, wird kaum ein seriöser Züchter die von ihm gezogenen Kitten in ungesicherten Freilauf abgeben.

Wie kommt der Norweger mit reiner Wohnungshaltung zurecht?

Der Norweger kommt nicht schlechter als jede andere Katze mit Wohnungshaltung zurecht, sofern er niemals den Gartenfreilauf kennen gelernt hat. Ein Kätzchen aus einer guten Zucht, das schon alleine aus gesundheitlichen Gründen nur im Haus aufgezogen wurde, wird sich perfekt mit dem Leben in einer Wohnung arrangieren, sofern ihm genügend Bewegungsfläche, mindestens ein großer und stabiler Kratzbaum, kätzische (am besten norwegische) Gesellschaft sowie die häufige Anwesenheit seines Herrn, an den er sich emotional stark bindet, zur Verfügung stehen.

Zum Beispiel spricht nichts gegen die Haltung von zwei oder drei Norwegischen Waldkatzen in einer 70-75 m2 Wohnung, sofern die Katzen alle Räume der Wohnung benutzen dürfen und bei der Auswahl der Katzen auf miteinander harmonisierende Charaktere geachtet wurde. Kann man dem Norweger einen mit Netz abgesicherten Balkon oder Terrasse zur Verfügung stellen, so wird sich das spürbar positiv sowohl auf seine Gesundheit als auch auf seine psychische Ausgeglichenheit auswirken. Es wäre sehr zu wünschen, wenn Vermieter bzw. Eigentümerversammlungen eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber den wirklich objektiv unauffälligen Sicherungsnetzen entwickeln und diese großzügiger gestatten würden.

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Wer jedoch einmal die Gelegenheit hatte, die raumgreifenden Bewegungen eines Norwegers in (gesicherter) Gartenfreiheit, in einem großzügigen, sparsam möblierten Haus zu sehen, wird uns zustimmen, dass die Haltung dieser wahren Athleten unter den Katzen in einer eng geschnittenen, kleinen Etagenwohnung grenzwertig ist. Sofern er nichts anderes kennt, wird der Norweger aus Liebe zu seinem Menschen dies klaglos ertragen, doch der wahre Katzenfreund wird eher zuwarten, bis er eine entsprechend geräumige Wohnung, gerne mit eingenetztem Balkon vorweisen kann, ehe er sich diese besonders agile und bewegungsfreudige Katze anschafft.

Falls dies gar nicht möglich ist, so sollte der potentielle Norweger-Freund seinen Wunsch lieber nochmals überdenken.
Es gibt andere Katzenrassen, die, ruhiger veranlagt als der quirlige Norweger, sich besser mit einer reinen Wohnungshaltung in beengteren Räumlichkeiten, arrangieren.

Auch diese Katzenrassen weisen ein ganz besonderes rassetypisches Wesen und wissen „ihren“ Menschen zu bezaubern, also werfen Sie in diesem Fall unbefangen einen Blick über den Gartenzaun und informieren sich über Katzenrassen, die nicht wie die Norweger als ausgesprochene Naturrasse, doch noch sehr eng in ihren Bedürfnissen an die halbwilden Vorfahren angelegt sind.

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Ein geeigneter Unterschlupf im gesicherten Katzengarten, wie z.B. diese Hundehütte
(vielen Dank, Conny und Jürgen für dieses tolle Geschenk welches eifrig jeden Tag genutzt wird!)
bietet Naturburschen wie den Norwegische Waldkatzen einen witterungsgeschützten Platz
zum heimlichen Belauern von Vögeln, zum Verstecken vor den Kumpels oder
einfach für ein Nickerchen im Regen

Wir persönlich können jedem Norwegerbesitzer mit Eigenheim nur ans Herz legen, unserem Beispiel zu folgen und die Investition in einen angemessenen Gartenfreilauf mit Zaun und/oder elektrischem Weidezaun zu tätigen. Damit hindern Sie nicht nur Ihre Katzen, Ihr gesichertes Grundstück zu verlassen sondern ebenfalls ungebetene Eindringlinge daran, es zu betreten. Mit ein paar Bäumen, vielleicht einem hölzernen Rosenbogen, einer Pergola darin, um die regelmäßig stattfindenden Energie-Attacken abzureagieren, wird ein gesicherter Katzengarten einen Gutteil dazu beitragen, ihre Norweger über lange, glückliche Jahre als fitte, agile, ausgelastete Naturburschen mit prächtigem Winterfell zu erhalten.

Mit einem gesicherten Katzengarten, einer eingehegten Terrasse oder selbst im kleinen Rahmen mit einem mit Netz gesicherten Balkon verbinden Sie die Vorteile der Freilaufhaltung (die Katze kann jederzeit hinaus ins Freie um sich abzulenken, neue Eindrücke zu sammeln, frische Luft und Sonnenlicht zu tanken) mit den Vorteilen der Wohnungshaltung bezüglich Sicherheit für unsere geliebten Fellnasen.

Darüber hinaus ist der Norweger ein unerreichter Jäger. Man darf nie vergessen, dass noch vor etwa zwanzig Jahren die Mehrzahl der Norweger in völliger Freiheit und größtenteils auf sich selbst gestellt in den Wäldern Skandinaviens lebte!

Die Haltung der Norweger in einem gesicherten Katzengarten schränkt also die Auswirkungen ihres hoch entwickelten Jagdtriebes auf die sowieso schon arg geplagte Natur nur auf ein halbwegs erträgliches Maß ein. Es wird sich nicht verhindern lassen, dass insbesondere gerade flügge gewordene Jungvögel, die das harmlose Äußere der „niedlichen Teddybären“ noch nicht entsprechend einordnen können, immer wieder zum Opfer unserer Jäger werden. Glücklich schätzen kann sich derjenige Norwegerbesitzer, dessen Katzen sich nur darauf verlegt haben, Mäuse lebendig zu fangen, und nicht die Familie mit dicken Amselküken zu nähren suchen.

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Eingeschneit...
Ein Logenplatz zum Zählen der Schneeflocken...

Es ist immer wieder ein großer Spaß für die gesamte Familie, einer lebendig gefangenen Maus wieder habhaft zu werden, die zur Erheiterung (der Katzen) einerseits und zur Belehrung (der armen, unwissenden Zweibeiner) andererseits im Wohnzimmer zu Übungszwecken freigelassen wurde. Der befriedigte Gesichtsausdruck des Norwegers, der sich jederzeit gern als Lehrmeister für ”seine”, leider aus Katzensicht geistig etwas zurückgebliebenen Menschen (die er trotz all ihrer Handicaps nach echter Norwegermanier aufrichtig liebt) anbietet, spricht Bände über all jenes, was sich dann hinter der hohen und klugen Stirn unserer geliebten Waldtrolle so abspielt…

Da der Norweger sehr intelligent ist, lernt er bereitwillig alle möglichen Arten von Spielen: Verstecken, Bällchen jagen, Spielangeln davontragen, Plüschtierchen apportieren… Selbst so einfache Gegenstände wie Pappkartons und Zeitungspapier, welches er mit hoher Konzentration und Ausdauer in winzige Stücke zerrupft, um sich darin zu wälzen, die Fetzen zu erhaschen, dann wie ein wildgeworder Teufel mit einem Stück im Maul quer durchs Haus zu rennen um seine Kumpels zu wilder Hetzjagd aufzufordern. zu können seine Spielfreude animieren.

Des weiteren akzeptiert der Norweger auch sehr brav das Tragen eines Geschirrs und den Freilauf an einer Leine, ganz wie ein Hund. Allerdings sollte man angesichts der Köperkräfte des Naturburschen auch immer nur ein Hundegeschirr und kein Katzengeschirr, das sich aus Sicherheitsgründen um einer Strangulation vorzubeugen, ab 6 kg Zugkraft automatisch öffnet, verwenden. Sonst reicht ein kurzer Spurt, um eine freche Amsel zu jagen, um die Katze zu befreien!

Da sich das Hundegeschirr ab einer gewissen Zugkraft eben nicht löst, ist es deshalb unabdingbar, ständig und ununterbrochen den Leinenauslauf der Katze zu überwachen, da sie sich sonst schlimmstenfalls an einem Ast aufhängen kann. Durch das Geschirr, welches den Brustkorb umfasst, ist es zwar nicht möglich, dass sich die Katze stranguliert, doch hilflos in einem Baum zu schaukeln, kränkt den Stolz unseres Norwegers doch erheblich, so dass wir dies schnellstmöglich beheben sollten.clearpixel

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Pflege und Unterhalt des Norwegers

Von vorneherein, unter Berücksichtigung seiner unverfälschten Naturverbundenheit, hat der Norweger kein Bedürfnis nach menschlicher Pflege. Jedoch empfindet er die streichelnden Bürstenstriche insbesondere in den Zeiten des Fellwechsels, wenn er das wollige Unterfell abwirft, als angenehm und hilfreich. Zu diesem Zeitpunkt im Frühling/Frühsommer kann auch gerne ein Furminator zum Einsatz kommen, der gezielt totes Haar aus dem Pelz holt – der Einsatz dieses Instruments im Herbst/Winter ist jedoch absolut kontraproduktiv.

Die Schwachstellen, insbesondere bei silver-tabby und smoke, sowie generell auch bei anderen Farbschlägen während des Fellwechsels und im Hochsommer sind die Achseln, die Hinter- und Innenseiten der Hinterbeine, der Kragen und die Ohrenbasis. Dort können Knötchen aus totem Haar entstehen, und diese Stellen muss man ganzjährig beobachten, insbesondere natürlich sobald es anfängt, wärmer zu werden.

Es reicht aus, die Katze zu streicheln – was auch die beste und schonendste Fellpflege ist – um festzustellen, ob sich ein Knoten bildet. So lange er noch nicht allzu dicht verknotet ist, kann man ihn vorsichtig mit den Fingern lösen. Später ist es zu spät und man muss ihn schneiden, entweder mit einer abgerundeten Baby-Nagelschere, einem Trimm- und Entfilzungsmesser oder gar einem elektrischen Haartrimmer!

Sie sollten also regelmäßig durch Streicheleinheiten den Zustand des Fells überwachen. Bald werden Sie den Pelz Ihrer Katze kennenlernen und feststellen, ob Sie eines jener absolut pflegeleichten Exemplare haben, die nur in den Zeiten des Fellwechsels Unterstützung benötigen oder ob es sich um einen Norweger mit diffizilem Fell handelt, dem Sie regelmäßiger assistieren müssen.

Überwachen bedeutet jedoch nicht regelmäßiges, gar tägliches Bürsten und Kämmen!

Damit berauben Sie ihren Norweger nur seines patentiert perfektionierten Fells! Des weiteren sollten Sie auch den Schwanz so gut wie nicht behandeln, weil die langen Haare am Fell natürlicherweise so gut wie garnicht ausfallen – dies sind die einzigen langen Haare, die auch, wie bereits erwähnt, im (Hoch)Sommer Bestand haben – und eine wirklich wahnsinnig lange Zeit brauchen, um nachzuwachsen. Also berauben Sie Ihren Norweger nicht seiner majestätischen Zierde!

Mit Ruhe und Nachdrücklichkeit, liebevollem Zureden und Lob, jedoch niemals mit Gewalt, ist es möglich, den Norweger an regelmäßiges Baden zu gewöhnen. Gerade Tiere aus gesichertem Freilauf oder solche, die regelmäßig viel Zeit auf dem Balkon verbringen, sollten Sie regelmäßig, das heißt alle vier bis sechs Wochen einem Bad unterziehen.

Der doppellagige Pelz des Norwegers wirkt wie eine Filtermatte auf die Umgebung, sämtlicher Feinstaub aus der Luft sammelt sich wie an einem Magneten an den langen, leicht öligen Haaren. Beim regelmäßigen Putzen nimmt die Katze dann die an den Haaren abgelagerten Schadstoffe auf – mit fraglichen Auswirkungen auf die Gesundheit.

Zum Baden empfehlen wir eine Duschwanne mit integriertem Sitz – sei es als eingebaute Komfort-Wanne oder als Zubehör, erhältlich z.B. in Sanitätsgeschäften. Der Sitz darf nicht wackeln und soll eine rutschfeste Holz- oder Kunststoffoberfläche aufweisen.

Insbesondere bei ungeübten Katzen und - besitzern empfiehlt es sich, im Vorfeld des Badens, vielleicht am Tag zuvor, die Krallenspitzen zu kürzen. Wir verwenden hierzu einen herkömmlichen Nagelklipser und keine hochtechnisch anmutenden Krallenzangen, um den allerletzten Millimeter der messerscharf und sichelartig auslaufenden Krallenspitze einzukürzen. Dies ist auch sehr praktisch, um keine unerwünschten Spuren im angemieteten Ferienhaus zu hinterlassen. Keinesfalls mehr als den angegebenen Millimeter einkürzen! Mit ein wenig Übung wird das Krallenspitzen-Kürzen rasch zur Routine. Lassen Sie sich vom Züchter Ihrer Katzen die notwendigen Handgriffe vorführen und üben Sie sie unter Anleitung ein.

Der Pfleger sollte sich am besten Badebekleidung oder ähnliches anziehen, was nass werden kann, denn es ist unerlässlich, sich mit der Katze in die Duschwanne zu begeben.

Nachdem man alle benötigten Utensilien (Shampoo, evtl. gebrauchsfertig angemischte Spülung, Handtücher) bereitgestellt hat, schreitet man guten Mutes und ohne Zögern zur Tat. Man nimmt die Katze auf den Arm, erklärt ihr, dass sie gebadet werden wird und dass sie die bravste Katze der Welt ist und schreitet dabei ohne Zögern in die Duschwanne, setzt das Tier auf den vorbereiteten Sitz, hält es mit einer Hand gegen die Wand gedrückt, während man umgehend die Türen der Duschabtrennung schließt.

Sobald die Katze beginnt, sich aufzuregen, zu steigen, sich zu widersetzen, mit sanfter Stimme gut zureden und sachte, aber unnachgiebig die Katze gegen die Rückwand drücken. Der Kontakt zur Wand vermittelt ihr Sicherheit.

Alle Handlungsabläufe der Katze mit ruhiger Stimme erklären. Das Wasser zunächst in eine Ecke der Duschwanne ablaufen lassen damit sich die Katze an das zischende Geräusch gewöhnt, dann vorsichtig, mit den Pfoten beginnend, das Fell durchnässen.

Den Kopf, insbesondere die Ohren dabei aussparen!

Während des Duschens unablässig die Katze loben und beschreiben, was vor sich geht.

Indem man der Katze immer und immer wieder einredet, wie angenehm das warme Wasser ist, wie fein das Shampoo duftet, wie sanft kraulend die Fingerspitzen es ins Fell massieren – glaubt die Katze früher oder später auch daran.

Als Shampoo verwenden wir das Purina zwei-in-eins Shampoo, welches leider nur in Frankreich erhältlich ist. Es reinigt und verleiht dem Fell in einem Arbeitsgang eine leichte, angenehme Rückfettung, die Knötchenbildung und Verfilzen verhindert. Es lohnt sich, sich bei einem Frankreichaufenthalt mit einem entsprechenden Vorrat einzudecken oder Frankreichurlauber um dieses spezielle Mitbringsel zu bitten!

Alternativ kann man herkömmliches Katzenshampoo und anschließend eine Spülung aus einer halben Packung Swiss-o-par Nerzölkur aufgelöst in zwei Litern handwarmem Wasser verwenden.

Nach dem Shampoonieren das Fell gründlich (!!!) mit klarem Wasser ausspülen. Insbesondere die Knickerbocker, den Kragen und das Bauchfell zwischendurch ausstreichen, wieder mit reichlich Wasser spülen, ausstreichen, spülen usw. bis das Fell hörbar „quietscht“.

Zum Abschluss den gesamten Pelz von oben nach unten ausstreichen, dabei die Pfoten förmlich „melken“. Den Schwanz sehr vorsichtig behandeln!

Dann die Katze in ein großes Badetuch wickeln und zunächst wie ein Wickelkind im Arm halten und loben, herzen und küssen!

Danach die Katze auf ein Handtuch stellen und mit zwei frischen Tüchern nacheinander vorsichtig frottieren. Den Rest kann die Katze dann selbst erledigen. Im Hochsommer darf die Katze selbstverständlich zum Trocknen hinaus in den Garten (sofern es windstill ist) im übrigen Jahr ist jedoch für diesen Tag der Gartengang verboten. Auf eine angenehme Temperierung der Wohnung insbesondere in der Übergangszeit ist zu achten! Notfalls vor dem Duschen den Holzofen anschüren, damit ein warmes Plätzchen zum Trockenputzen zur Verfügung steht.

Der Norweger ist nicht stärker als andere Rassen von Krankheiten betroffen, eher im Gegenteil. Man sollte darauf achten, ein Tier aus verantwortungsvoller Zucht mit Gesundheitsprogramm zur Eliminierung von GSD 4 und mit HCM geschallten Elterntieren zu kaufen. Weiterhin eine hochwertige Ernährung mit Qualitätsfutter, insbesondere während der lang andauernden Wachstumszeit bis ca. drei/vier Jahre vorausgesetzt, wird Ihnen Ihr Norweger über lange Jahre viel Freude an seiner unkomplizierten Gesundheit bescheren.

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